Kapitel - 2

E-Labeling im Jahr 2026: Wichtige Trends und globale regulatorische Akzeptanz

Informieren Sie sich über die neuesten Trends im Bereich E-Labeling und erfahren Sie, wie Life-Science-Unternehmen die Nase vorn haben können, indem sie die digitale Transformation in ihre Etikettierungsstrategien integrieren.
E-Labeling im Jahr 2026: Wichtige Trends und globale regulatorische Akzeptanz
Updated On:
January 12, 2026
Category:
Einhaltung
Author:
Hana Trokic

Zusammenfassung des Kapitels

  • E-Labeling ist die digitale Verteilung von Produktkennzeichnungsinformationen über Kanäle wie QR-Codes, Websites, Apps oder Regulierungssysteme anstelle von herkömmlichen Papierbeilagen.
  • E-Labeling sorgt dafür, dass Informationen korrekt und aktuell sind, unterstützt die globale Einhaltung von Vorschriften, reduziert Verschwendung und hilft Unternehmen, wettbewerbsfähig und patientenorientiert zu bleiben.
  • Im Jahr 2026 entwickelt sich die elektronische Etikettierung mit zunehmender regulatorischer Unterstützung, der weit verbreiteten Verwendung von QR-Codes und UDIs, dynamischen mehrsprachigen Inhalten, der Integration in regulatorische Systeme und einem starken Fokus auf patientenfreundliches Design weiter.
  • Die weltweite regulatorische Akzeptanz der elektronischen Etikettierung nimmt zu. In Regionen wie Singapur, Japan, Brasilien und der EU wird die elektronische Etikettierung vollständig oder teilweise umgesetzt, da die Regulierungsbehörden die digitale Kennzeichnung zunehmend durch Pilotprojekte, Leitlinien und sich entwickelnde Rahmenbedingungen unterstützen.


Was ist E-Labeling?

E-Labeling bezieht sich auf die elektronische Verteilung von Produktkennzeichnungsinformationen. Dazu gehören Gebrauchsanweisungen (IFU), Patienteninformationsbroschüren (PIL), Zusammenfassung der Produktmerkmale (SmPC) und Sicherheitsupdates über digitale Kanäle anstelle herkömmlicher Beilagen in Papierform.

Diese können über QR-Codes auf Verpackungen, speziellen Websites, mobilen Apps oder über die Integration in regulatorische Systeme geliefert werden.

Was den Kontext angeht, egal ob es sich um einen QR-Code auf einer Box, ein Tippen in einer mobilen App oder einen Link von einem verbundenen Regulierungssystem handelt: E-Labeling verwandelt die Etikettierung von statischem Papier in intelligente, durchsuchbare Inhalte.


Warum E-Labeling im Jahr 2026 wichtig ist

Wie die meisten Dinge im modernen Leben ist auch die Zukunft der Arzneimittelkennzeichnung digital.

Da die Branche einem zunehmenden Druck ausgesetzt ist, Kosten zu senken, Verschwendung zu vermeiden und globale Abläufe zu vereinfachen, zeichnet sich E-Labeling als intelligentere, schnellere und sauberere Lösung aus.

Digitale Etiketten erleichtern die Aktualisierung von Inhalten in Echtzeit und stellen so die sprachliche und regionsspezifische Konformität sicher. Es bietet Endbenutzern auch die genauesten und aktuellsten verfügbaren Informationen. Darüber hinaus unterstützt die elektronische Kennzeichnung die ökologische Nachhaltigkeit, indem sie den Bedarf an physischen Materialien reduziert, was sowohl in der öffentlichen als auch in der behördlichen Wahrnehmung ein zunehmend wichtiger Faktor ist.

Hier sind einige wichtige Gründe, warum Sie 2026 mehr über E-Labeling erfahren werden und warum es wichtig ist:

Warum E-Labeling im Jahr 2026 wichtig ist

Wichtige E-Labeling-Trends im Jahr 2026

Die elektronische Kennzeichnung wird 2026 an Wert gewinnen, und die Aufsichtsbehörden sind mit im Boot.

Die elektronische Etikettierung wird immer fortschrittlicher, da die globalen Aufsichtsbehörden zunehmend digitale Kennzeichnungslösungen unterstützen. Dazu gehören QR-Codes, Unique Device Identifiers (UDIs) und dynamische mehrsprachige Inhalte.

Im Großen und Ganzen veröffentlichen die Gesundheitsbehörden neue Leitlinien, die die elektronische Kennzeichnung unterstützen und den Austausch genauer Produktinformationen erleichtern. QR-Codes und UDIs sind heute auf Verpackungen üblich und helfen dabei, die Nutzer mit den neuesten Online-Inhalten zu verbinden.

Gleichzeitig konzentrieren sich Unternehmen auf Möglichkeiten, Etiketten in mehreren Sprachen bereitzustellen, sie in regulatorische Systeme zu integrieren und Inhalte so zu gestalten, dass sie für Patienten leichter zu verstehen sind.

Im Folgenden finden Sie fünf wichtige Trends, die die Zukunft der elektronischen Etikettierung im Jahr 2026 prägen werden.

1. Der regulatorische digitale Reifegrad nimmt zu

Die globalen Regulierungsbehörden passen sich schnell an die Prozesse für digitale Etikettierungslösungen an. Agenturen in der EU, Japan, Singapur, und Brasilien haben die Leitlinien zur Unterstützung der elektronischen Kennzeichnung von Medizinprodukten und Arzneimitteln aktualisiert. In vielen Regionen ist die elektronische Kennzeichnung inzwischen als gültige und manchmal bevorzugte Methode zur Verbreitung von Produktinformationen anerkannt.

2. QR-Codes und Unique Device Identifiers (UDI) als neue Normalität

QR-Codes und UDIs werden heute häufig verwendet, um Produktverpackungen mit aktuellen Online-Informationen zu verknüpfen. Dieser Trend spiegelt ein breiteres Bestreben nach Rückverfolgbarkeit, Transparenz in der Lieferkette und verbesserter Sicherheitsüberwachung wider.

3. Verstärkter Fokus auf die Bereitstellung mehrsprachiger und dynamischer Inhalte

Moderne E-Labeling-Systeme ermöglichen es Unternehmen, dynamische Inhalte bereitzustellen, die auf die Sprache, den Standort und das Gerät des Benutzers zugeschnitten sind. Diese Funktion ist besonders auf globalen Märkten wertvoll, auf denen Papieretiketten aufgrund von Platzmangel oder Übersetzungsproblemen begrenzt sind.

4. Integration mit Systemen für regulatorisches Informationsmanagement (RIM)

E-Labeling wird immer enger integriert mit RIM-Plattformen, was schnellere Genehmigungen und eine automatische Synchronisation zwischen Einreichungen zur Einhaltung gesetzlicher Kennzeichnungsvorschriften und öffentlich zugänglichen Kennzeichnungsinhalten ermöglicht. Dadurch wird das Risiko von Unstimmigkeiten und Verstößen gegen die Vorschriften reduziert.

5. Patientenorientiertes Design

Der Aufstieg der digitalen Gesundheit hat eine neue Ära der Stärkung der Patienten eingeleitet. E-Labeling-Inhalte werden zunehmend auf Klarheit, Lesbarkeit und Barrierefreiheit ausgelegt, für Smartphones optimiert und an den Standards für Gesundheitskompetenz ausgerichtet.


E-Labeling und weltweite behördliche Akzeptanz im Jahr 2026

Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt ergreifen Maßnahmen zur Definition, Erprobung und Implementierung von E-Labeling-Frameworks.

Zu den Highlights gehören:

  • Europäische Union: Die EMA macht weiter Unterstützung von Initiativen zur elektronischen Produktinformation (ePI). Mehrere Mitgliedstaaten haben Pilotprogramme verabschiedet, und es laufen Diskussionen zur Schaffung eines EU-weit harmonisierten Ansatzes, insbesondere der EU-MDR-Anforderungen zur elektronischen Kennzeichnung.

  • Vereinigte Staaten: Die Anforderungen der FDA an die elektronische Kennzeichnung werden immer wichtiger als Die FDA hat bereits Leitlinien zur elektronischen Kennzeichnung veröffentlicht für verschreibungspflichtige Medikamente und Geräte. Obwohl dies nicht verpflichtend ist, nimmt der Trend zur freiwilligen Adoption zu.

  • Asien-Pazifik: Singapur und Japan sind führend bei digitalen Kennzeichnungslösungen. Die nationalen Behörden fördern die digitale Transformation in allen Regulierungssystemen.

  • Lateinamerika: ANVISA aus Brasilien hat Fortschritte bei der Formalisierung der elektronischen Kennzeichnung von Medizinprodukten erzielt und klare Richtlinien für elektronische Infus festgelegt.

  • Naher Osten und Afrika: Länder wie Saudi-Arabien und Südafrika sind zwar noch in den Schwellenländern, evaluieren aber Pilotprogramme und Industriepartnerschaften, um elektronische Etikettierung in der Region einzuführen.


Wo wurde E-Labeling bereits eingeführt?

Im Jahr 2026 wurde die elektronische Kennzeichnung in einigen Regionen und Produktkategorien vollständig oder fast vollständig eingeführt, obwohl die weltweite Akzeptanz immer noch uneinheitlich ist.

Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der Bereiche, in denen E-Labeling offiziell eingeführt wurde und auf dem heutigen Markt aktiv eingesetzt wird:

Einführung von E-Labeling nach Regionen


Die Zukunft des E-Labeling

E-Labeling ist keine „nette Sache“ mehr, sondern wird zu einem unverzichtbaren Bestandteil der weltweiten Einhaltung gesetzlicher Kennzeichnungsvorschriften und der Geschäftsstrategie.

Im Jahr 2026 steigern Unternehmen, die E-Labeling einsetzen, nicht nur ihre betriebliche Effizienz, sondern positionieren sich auch als führend in den Bereichen Patientenbindung und regulatorische Innovationen.

Im Zuge der Weiterentwicklung der weltweiten behördlichen Akzeptanz werden Unternehmen, die frühzeitig in eine skalierbare, konforme digitale Infrastruktur investieren und dem Patientenerlebnis Priorität einräumen, einen klaren Wettbewerbsvorteil erzielen und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein.

Häufig gestellte Fragen

What is e-labeling, and how does it differ from traditional labeling?
E-labeling refers to the electronic delivery and display of product labeling information, replacing or supplementing physical printed labels. Unlike traditional labeling, electronic labeling allows for real-time updates, easier global distribution, and enhanced accessibility. It is increasingly used in electronic labeling for medical devices and e-labeling in pharmaceuticals to meet evolving regulatory expectations.
Why is e-labeling becoming more important in 2025?
Advancements in digital technology, growing regulatory acceptance, and the demand for accurate, up-to-date information are accelerating the shift to e-labeling. In particular, FDA e-labeling requirements and EU MDR e-labeling mandates are prompting companies to adopt digital labeling solutions for better efficiency and compliance.
Which industries are adopting e-labeling the fastest?
Electronic labeling for medical devices, e-labeling in pharmaceuticals, and the broader healthcare and consumer goods sectors are leading adoption. These industries benefit from faster updates, global scalability, and alignment with regulatory labeling compliance standards.
What are the key global regulatory bodies supporting e-labeling?
Agencies like the FDA (USA), EMA (Europe), PMDA (Japan), and Health Canada are developing and refining frameworks to promote e-labeling. These guidelines often address topics like electronic product information (ePI), interoperability, and digital access to ensure safe and compliant usage.
How does e-labeling improve patient safety and compliance?
E-labeling ensures timely updates to dosage, safety warnings, and instructions. This improves patient outcomes by ensuring healthcare providers and patients access the most current and accurate information. Adopting electronic product information (ePI) formats also enhances regulatory labeling compliance and traceability.
Are there challenges in global regulatory acceptance of e-labeling?
Yes. While FDA e-labeling requirements and EU MDR e-labeling provide solid frameworks, companies still face challenges such as aligning international regulations, ensuring cybersecurity, and adapting to multilingual and multi-format demands. Navigating these complexities is key to global e-labeling success.
How do companies ensure compliance with e-labeling regulations?
Organizations use digital labeling solutions that are validated and aligned with global regulatory requirements. Maintaining audit trails, conducting regular risk assessments, and adhering to FDA e-labeling requirements and EU MDR e-labeling guidelines are essential for robust regulatory labeling compliance.
Can e-labeling reduce costs for manufacturers?
Absolutely. E-labeling can significantly cut costs related to printing, packaging, and physical distribution. For manufacturers of medical devices and pharmaceuticals, shifting to electronic labeling also supports faster regulatory submissions and reduces the risk of costly labeling-related recalls.

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